Crans-Montana – In den frühen Morgenstunden des Neujahrstags hat ein Brand in der Bar „Le Constellation“ im Walliser Skiort Crans-Montana das festliche Treiben abrupt beendet. Nach vorläufigen Angaben der Kantonspolizei Wallis kamen zahlreiche Menschen ums Leben; etwa 100 weitere wurden verletzt, viele davon schwer. Die Identifikation der Opfer wird voraussichtlich mehrere Tage dauern.
Das Feuer brach gegen 1.30 Uhr aus, während Hunderte Menschen die Silvesternacht feierten. Augenzeugen berichten von einer explosionsartig schnellen Ausbreitung der Flammen. Sofort eingehende Notrufe lösten den Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten aus. Mehrere Helikopter und zahlreiche Ambulanzen brachten Schwerverletzte in Spezialkliniken nach Lausanne, Zürich und darüber hinaus, da die örtlichen Spitäler schnell an ihre Kapazitätsgrenzen stießen.
Bundespräsident Guy Parmelin reiste noch in der Nacht nach Crans-Montana. Er bezeichnete das Ereignis als eine der schwersten zivilen Katastrophen der jüngeren Schweizer Geschichte und drückte den Betroffenen und deren Angehörigen sein Mitgefühl aus. Auch internationale Vertreter zeigten sich betroffen und unterstützten die Krisenmaßnahmen.
Vor der abgesperrten Bar legten Menschen Blumen und Kerzen nieder. Die sonst lebendige Stadt wirkt derzeit still: Viele Geschäfte und Lokale blieben geschlossen, und die Straßen sind deutlich leerer.
Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Ein Anschlag wird nach derzeitigen Angaben ausgeschlossen. Ob Pyrotechnik oder andere brennbare Materialien am Ausbruch beteiligt waren, ist noch nicht bestätigt. Auch Fragen zu Brandschutz, Fluchtwegen und der genauen Zahl der Gäste werden geprüft.
In diesen Stunden stehen Mitgefühl und Solidarität im Vordergrund: Für die Angehörigen, die in Ungewissheit warten, für die Verletzten, die um ihr Leben kämpfen, und für die Gemeinde, die mit den Folgen dieses Unglücks umgehen muss.
Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen.
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