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  • 12. April 2026 11:32

Großangriffe auf Iran führen zu internationaler Krise

BySarah Koller

März 7, 2026

Am 28. Februar 2026 begannen die schwersten direkten militärischen Angriffe auf iranisches Staatsgebiet seit Jahrzehnten. In einer koordinierten Offensive führten die Vereinigten Staaten und Israel Luft‑ und Raketenangriffe auf zahlreiche Ziele im Iran durch. Diese Operation hat seither zu einer weitreichenden Eskalation im Nahen und Mittleren Osten geführt, die nach Angaben internationaler Beobachter und Nachrichtenagenturen die Region und die Weltpolitik erschüttert.

Der Ablauf der Angriffe

Am Morgen des 28. Februars startete die Offensive mit US-Raketen, Drohnen und israelischen Kampfflugzeugen, die mehrere iranische Städte trafen, darunter Ziele in und um Teheran. Die US-Regierung bezeichnete die Operation als Operation Epic Fury, während Israel sie Operation Lion’s Roar nannte. Nach vorliegenden Berichten sollen mehrere hundert Ziele angegriffen worden sein.

Internationale Medien meldeten, dass Irans oberster Führer, Ayatollah Ali Khamenei, bei den Angriffen ums Leben gekommen ist, was eine dramatische Wende in der Innen‑ und Außenpolitik des Landes darstellt.

Motivation und offizielle Begründungen

Die US-Regierung erklärte, Ziel der Offensive sei es gewesen, Irans militärische Fähigkeiten, insbesondere Raketen- und Luftabwehrsysteme sowie nuklear relevante Infrastruktur, zu schwächen und so mögliche Bedrohungen zu reduzieren. Israel verwies auf eine anhaltende Gefahr für die eigene Sicherheit durch Irans Militärprogramme.

Die internationale Reaktion auf diese Begründungen war geteilt. Einige Staaten, darunter europäische und arabische Akteure, riefen zur Deeskalation auf und äußerten Besorgnis über das Fehlen eines UN-Mandats. Andere unterstützten West- und israelische Sicherheitsbedenken, verwiesen jedoch auf das Völkerrecht und die Notwendigkeit begrenzter Gewaltanwendung.

Irans Reaktion und regionale Ausweitung

Unmittelbar nach den Angriffen reagierte der Iran mit Raketen– und Drohnenangriffen auf israelische Städte und US-Militärstützpunkte in mehreren Golfstaaten, darunter Bahrain, Katar und Kuwait. Auch die libanesische Hisbollah verstärkte ihre Aktionen entlang der Grenze zu Israel.

Die Gewalt hat sich über das iranische Staatsgebiet hinaus ausgeweitet und beeinflusst die gesamte Golfregion, einschließlich des Schiffsverkehrs durch die strategisch wichtige Straße von Hormus, deren Sicherheit für die globale Energieversorgung von zentraler Bedeutung ist.

Politische und wirtschaftliche Folgen

Die Eskalation wirkt sich bereits weltweit aus:

  • Die Energiemärkte reagierten mit steigenden Preisen, da Lieferwege im Persischen Golf als gefährdet gelten.
  • Internationale Organisationen und Regierungen führten dringende Gespräche zur Deeskalation und humanitären Versorgung, darunter auch im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.
  • In den USA wächst eine Debatte über die verfassungsmäßige Legitimation der Einsätze, nachdem das Repräsentantenhaus einen Antrag zur Wiedereinsetzung der Kriegsermächtigungspflicht abgelehnt hat.

Ein Krieg mit globaler Resonanz

Die Lage bleibt dynamisch und unübersichtlich. Die Entscheidung von Washington und Tel Aviv, eine direkte militärische Offensive zu starten, hat nicht nur die Beziehungen zu Teheran in eine offene Konfrontation überführt, sondern wirft auch grundlegende Fragen über die Anwendung von Gewalt in der heutigen Weltordnung auf. Analysten betonen, dass dauerhafter Frieden nur durch breit abgestützte Verhandlungen, internationale Vermittlung und die konsequente Einhaltung des Völkerrechts erreicht werden kann.

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By Sarah Koller

Sarah Koller schreibt vor allem zu Gesundheits- und Wissenschaftsthemen, behandelt aber auch soziale und historische Fragestellungen. Ihre Texte zeichnen sich durch Vielseitigkeit und die Fähigkeit aus, komplexe Inhalte verständlich aufzubereiten.

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