Möchten Sie Push-Benachrichtigungen von unserer Zeitung erhalten? Ja Nein, danke
  • 11. März 2026 10:51

Schweiz und EU unterzeichnen umfassendes Abkommen am 2. März 2026

ByAnton Aeberhard

März 1, 2026

Bern / Brüssel – Am kommenden Montag, dem 2. März 2026, setzen die Schweiz und die Europäische Union einen weiteren Meilenstein in ihren Beziehungen. In Brüssel werden die letzten noch offenen Verträge des Pakets „**Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz–EU (Bilaterale III)“ offiziell unterzeichnet, wie der Bundesrat am 25. Februar 2026 mitteilte.

Bundespräsident Guy Parmelin und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, werden die Abkommen, Protokolle sowie eine gemeinsame Erklärung unterzeichnen, die die Einrichtung eines hochrangigen Dialogformats zwischen beiden Seiten vorsieht. Damit wird ein umfassendes Paket geschlossen, das die bilateralen Beziehungen auf eine moderne, stabile Grundlage stellen soll.

Die Verhandlungen über das Bilaterale‑III-Paket hatten im März 2024 begonnen und waren de facto bereits im Dezember 2024 abgeschlossen. Die Chefunterhändler beider Seiten paraphierten die Texte im Mai 2025, und der Bundesrat stimmte ihnen im Juni 2025 zu. Einzelne Elemente waren bereits zuvor unterzeichnet worden: Im Sommer 2025 eine gemeinsame Erklärung zur Partnerschaft und im November 2025 eine vorgezogene Vereinbarung über die Teilnahme der Schweiz an EU‑Programmen (EUPA), die seit Anfang 2025 vorläufig angewendet wird.

Mit der Unterzeichnung am 2. März werden nun die letzten offenen Bestandteile formal abgeschlossen. Der Bundesrat plant im Anschluss, die Botschaft zu diesem umfassenden Vertragswerk im März 2026 dem Parlament vorzulegen.

Experten sehen in dem Paket einen entscheidenden Schritt zur Stabilisierung und Modernisierung der Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU. Es soll die Zusammenarbeit in zahlreichen Bereichen vertiefen – von Marktzugang und Rechtskohärenz bis hin zu institutionellen Dialogstrukturen.

Bitte geben Sie in Ihrer E-Mail die folgenden Informationen sachlich an: Ort des Fehlers: Geben Sie uns die genaue URL/Webadresse an, unter der Sie den Fehler gefunden haben.

Wenn Sie einen Fehler entdecken, der Ihrer Meinung nach korrigiert werden sollte, teilen Sie ihn uns bitte mit, indem Sie an feedback@dmz-news.online schreiben. Wir sind bestrebt, eventuelle Fehler zeitnah zu korrigieren, und Ihre Mitarbeit erleichtert uns diesen Prozess erheblich.

Beschreibung des Fehlers:

Teilen Sie uns bitte präzise mit, welche Angaben oder Textpassagen Ihrer Meinung nach korrigiert werden sollten und auf welche Weise. Wir sind offen für Ihre sinnvollen Vorschläge.

Belege: Idealerweise fügen Sie Ihrer Nachricht Belege für Ihre Aussagen hinzu, wie beispielsweise Webadressen. Das erleichtert es uns, Ihre Fehler- oder Korrekturhinweise zu überprüfen und die Korrektur möglichst schnell durchzuführen. Wir prüfen eingegangene Fehler- und Korrekturhinweise so schnell wie möglich.

Vielen Dank für Ihr konstruktives Feedback!

Seit unserer Gründung setzt sich die DMZ dafür ein, dass verlässliche Informationen für alle zugänglich sind. In einer Zeit, in der Desinformation und soziale Medien die Nachrichtenlandschaft prägen, ist unabhängiger Journalismus wichtiger denn je.

Wir glauben daran, dass jede und jeder das Recht hat, faktenbasierte, hochwertige Nachrichten zu erhalten – ohne Paywall und ohne Unterbrechungen. Unser Ziel ist es, Journalismus zu machen, der informiert, erklärt und Vertrauen schafft.

Unsere Leserinnen und Leser sind das Herzstück dieser Arbeit. Nur durch Ihre Unterstützung können wir weiterhin unabhängig, kritisch und engagiert berichten. Jeder Beitrag – egal wie klein – hilft uns, dieses Ziel zu erreichen.

Helfen Sie mit, Journalismus frei zugänglich zu halten. Unterstützen Sie die DMZ noch heute.

By Anton Aeberhard

Anton Aeberhard ist Journalist und schreibt zu gesundheitlichen, wissenschaftlichen sowie politischen und gesellschaftlichen Themen. Seine Beiträge befassen sich mit aktuellen Entwicklungen und deren Hintergründen. Seine Texte zeichnen sich durch analytische Tiefe und eine klare Gewichtung der zentralen Argumente aus.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert