Der Gitarrist der britischen Rocklegende Queen, Sir Brian May, hat eine Rückkehr der Band in die Vereinigten Staaten vorerst ausgeschlossen. In einem Interview mit der BBC erklärte der 78-Jährige, dass Sicherheitsrisiken bei internationalen Tourneen derzeit eine zentrale Rolle spielten. „America is a dangerous place at the moment, so you have to take that into account“, sagte May. Es sei traurig, fügte er hinzu, denn Queen habe sich den USA stets eng verbunden gefühlt: „Queen grew up in America and we love it – but it’s not what it was.“
Queen ist seit 2012 mit Sänger Adam Lambert erfolgreich auf Tour und trat zuletzt 2023 in den Vereinigten Staaten auf. Nach dem Abschluss der Rhapsody Tour, die von 2019 bis 2024 dauerte, befindet sich die Band derzeit in einer Phase der Neuorientierung. Auf der offiziellen Website sind aktuell keine bevorstehenden Konzerte angekündigt – weder in den USA noch anderswo. May betonte, Entscheidungen würden derzeit „von Tag zu Tag“ getroffen; ob und wann Queen wieder live auftreten werde, sei offen. Neue Musikprojekte schloss er nicht aus und deutete an, dass an Ideen für weiteres Material gearbeitet werde.
May äußerte sich vor dem Hintergrund einer zunehmenden Debatte über Sicherheit bei Großveranstaltungen in den USA. Verschärfte Einreisekontrollen, verstärkte Sicherheitsvorkehrungen und die weiterhin hohe Zahl an Vorfällen mit Schusswaffen stellen Veranstalter und Künstler vor Herausforderungen. Zahlreiche Medienberichte dokumentieren, dass die Sorge um die Sicherheit von Künstlern bei US-Tourneen in den vergangenen Jahren zugenommen hat.
Für Queen ist der Verzicht auf Auftritte in den USA besonders bedeutsam. Die Band feierte dort einen großen Teil ihres internationalen Durchbruchs: Mitte der 1970er-Jahre gelang mit Alben wie Sheer Heart Attack der Einstieg in den US-Markt. In den folgenden Jahren platzierte Queen fünf Alben in Folge in den amerikanischen Top Ten. Das Album The Game erreichte 1980 Platz eins der US-Charts und brachte mit „Another One Bites the Dust“ sowie „Crazy Little Thing Called Love“ zwei Nummer-eins-Hits hervor.
Brian May, der sich neben seiner musikalischen Karriere auch als engagierter Tierschützer und gesellschaftlicher Kommentator einen Namen gemacht hat, hatte sich in der Vergangenheit wiederholt zu kulturellen und politischen Rahmenbedingungen von Großveranstaltungen geäußert. Seine aktuellen Aussagen zur USA-Tournee spiegeln seine persönliche Einschätzung der Lage wider.
Ob und wann Queen erneut auf die Bühne zurückkehren wird, bleibt offen. Eine Rückkehr in die Vereinigten Staaten scheint jedoch vorerst ausgeschlossen.
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