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  • 8. September 2026 21:33

Der Golfstrom verrät, was sich im Atlantik verändert

ByLena Wallner

Aug. 12, 2026

Eine neue Studie entdeckt ein mögliches Frühwarnsignal für einen Kipppunkt der atlantischen Umwälzzirkulation. Die Ergebnisse sind ernst zu nehmen. Doch sie liefern weder ein Kollapsdatum noch den Beweis, dass der Atlantik bereits auf einen solchen Übergang zusteuert.

Es sind 219 Kilometer. So weit verschiebt sich die simulierte Bahn des Golfstroms vor der amerikanischen Ostküste in einer neuen Modellrechnung innerhalb von nur zwei Jahren. Der Sprung tritt in dem Modell kurz vor einem Zusammenbruch der Atlantischen meridionalen Umwälzzirkulation auf, der sogenannten AMOC.

Die Zahl ist eindrucksvoll. Ihre Bedeutung liegt allerdings weniger in der Entfernung als in dem, was ihr vorausgeht.

René van Westen und Henk Dijkstra von der Universität Utrecht haben untersucht, wie sich der Golfstrom verhält, wenn die atlantische Umwälzzirkulation zunehmend geschwächt wird. Ihre Studie ist im Februar 2026 in Communications Earth & Environment erschienen. Verwendet wurde eine hochaufgelöste Ozeansimulation mit einer Gitterweite von 0,1 Grad. In dem Experiment wird der Süßwassereintrag im Nordatlantik langsam erhöht. Das Modell reagiert zunächst mit einer allmählichen Verlagerung der Golfstrombahn nach Norden. Später kommt es zu einem abrupten Sprung von 219 Kilometern innerhalb von zwei Jahren. Dieser erfolgt einige Jahrzehnte vor dem simulierten Kollaps der AMOC.

Die Forscher verglichen das Ergebnis anschließend mit Beobachtungen. Satellitenmessungen zeigen zwischen 1993 und 2024 einen statistisch signifikanten nordwärtigen Trend der Golfstrombahn bei Cape Hatteras. Auch Messungen der Temperaturen unterhalb der Meeresoberfläche aus den Jahren 1965 bis 2024 weisen nach ihrer Auswertung in dieselbe Richtung. Die Autoren sehen darin indirekte Hinweise auf eine gegenwärtige Abschwächung der AMOC.

Damit beginnt allerdings erst die eigentliche wissenschaftliche Frage. Denn eine Verschiebung des Golfstroms ist noch kein Beweis für einen bevorstehenden Zusammenbruch der atlantischen Umwälzzirkulation.

Der Golfstrom ist nicht die große Atlantikzirkulation

Was gemeinhin als Golfstrom bezeichnet wird, ist eine mächtige Strömung des westlichen Atlantiks. Bei Cape Hatteras löst sie sich von der amerikanischen Küste und zieht anschließend in den offenen Ozean. Sie ist Teil des größeren Systems der AMOC, aber nicht mit ihm identisch.

Die AMOC umfasst Strömungen über weite Teile des Atlantiks und über verschiedene Tiefen. An der Oberfläche wird warmes Wasser nach Norden transportiert. In hohen Breiten verliert das Wasser Wärme an die Atmosphäre und wird dichter. Ein Teil sinkt ab und kehrt in der Tiefe nach Süden zurück.

Für diesen Prozess sind Temperatur und Salzgehalt entscheidend.

Wärmeres Wasser ist leichter als kaltes. Süßwasser ist leichter als salzhaltiges. Wenn der Nordatlantik wärmer wird und zusätzlich Süßwasser aufnimmt, verändert sich deshalb die Dichteverteilung. Das kann die Bildung von Tiefenwasser erschweren und damit die Umwälzzirkulation schwächen.

Die globale Erwärmung wirkt auf beide Seiten dieses Systems: Der Ozean nimmt Wärme auf, gleichzeitig verändern sich Niederschlag, Verdunstung und der Süßwassereintrag durch das Abschmelzen von Eismassen.

Das bedeutet nicht, dass ein einzelner Mechanismus die AMOC steuert. Ozeanströmungen, Windfelder, Temperatur, Salzgehalt und Prozesse in anderen Ozeanbecken greifen ineinander.

Gerade deshalb ist die neue Studie interessant. Sie versucht, eine Verbindung zwischen einem gut beobachtbaren Phänomen an der Oberfläche und Veränderungen der großräumigen Umwälzung herzustellen.

Ein Frühwarnsignal, keine Vorhersage

Die 219 Kilometer sind also keine Prognose für die reale Welt. Sie beschreiben eine Veränderung in einem bestimmten Modell unter bestimmten Bedingungen. Dort wird der Süßwassereintrag gezielt erhöht, bis die simulierte AMOC einen instabilen Zustand erreicht. Der Golfstrom reagiert darauf zunächst langsam und dann abrupt.

Die Forscher schlagen vor, diese abrupte Veränderung als mögliches Frühwarnsignal zu betrachten. Das ist ein sinnvoller Ansatz. Die AMOC selbst lässt sich nämlich nur schwer beobachten. Das Messprogramm RAPID, das die Zirkulation bei etwa 26,5 Grad nördlicher Breite erfasst, liefert kontinuierliche Daten erst seit 2004. Für die Untersuchung eines Klimasystems, dessen natürliche Schwankungen sich über längere Zeiträume erstrecken, ist das eine kurze Beobachtungsgeschichte.

Die Lage des Golfstroms lässt sich dagegen mit Satellitenaltimetrie und anderen Messungen verfolgen. Sollte sich der in der Simulation gefundene Zusammenhang unter realen Bedingungen bestätigen, könnte die Position des Golfstroms tatsächlich zusätzliche Informationen über den Zustand der AMOC liefern. Ob sie das bereits tut, ist eine andere Frage.

Die beobachtete nordwärtige Verschiebung ist zunächst eine Beobachtung. Die Interpretation, dass sie durch eine Abschwächung der AMOC verursacht wird, ist eine wissenschaftliche Hypothese, die durch das Modell gestützt wird. Ein direkter Nachweis eines bevorstehenden Kipppunkts ist daraus nicht abzuleiten.

Was über die Zukunft der AMOC als sicher gilt

Bei der AMOC muss deshalb zwischen ihrer Abschwächung und einem vollständigen Kollaps unterschieden werden. Dass die Zirkulation durch die globale Erwärmung schwächer werden dürfte, ist in der Forschung weitgehend unstrittig. Der sechste Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC kam zu dem Ergebnis, dass die AMOC im 21. Jahrhundert sehr wahrscheinlich schwächer wird. Einen abrupten Kollaps vor 2100 erwartete der IPCC nach damaligem Kenntnisstand nicht; die entsprechende Einschätzung beruhte allerdings auf mittlerem Vertrauen.

Seitdem ist die Debatte intensiver geworden. Im Januar 2026 erschien eine ausführliche Übersicht von Henk Dijkstra und René van Westen in den Annual Review of Marine Science. Die Autoren kommen darin zu dem Schluss, dass die AMOC unter fortgesetzten Treibhausgasemissionen innerhalb eines Jahrhunderts in einen klimatisch folgenreichen Zustand übergehen könnte. Zugleich betonen sie, dass die Wahrscheinlichkeit eines solchen Übergangs derzeit nur unzureichend bestimmt werden kann. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass die heutigen Erdsystemmodelle die Stabilität der gegenwärtigen AMOC möglicherweise nicht vollständig realistisch abbilden.

Das ist eine wichtige Ergänzung zur öffentlichen Debatte: Die Unsicherheit besteht nicht nur darin, wann ein Kollaps eintreten könnte. Unklar ist auch, wie zuverlässig die Modelle selbst die Stabilität des gegenwärtigen Systems darstellen.

Ein Modellstreit, der keiner sein sollte

Eine besonders aufschlussreiche Gegenposition stammt von Jonathan Baker und Kollegen. Die 2025 in Nature veröffentlichte Studie untersuchte 34 Klimamodelle unter extremen Belastungen: einer abrupten Vervierfachung des atmosphärischen CO₂-Gehalts sowie – in einem Teil der Modelle – einem starken zusätzlichen Süßwassereintrag in den Nordatlantik.

In diesen Simulationen schwächte sich die AMOC erheblich ab. Einen vollständigen Zusammenbruch fanden die Forscher jedoch nicht. Als stabilisierender Mechanismus erwies sich der Südliche Ozean. Dort kann durch anhaltende Winde Auftrieb aufrechterhalten werden, der die globale Umwälzung stützt. Die Autoren kamen deshalb zu dem Schluss, dass ein AMOC-Kollaps im 21. Jahrhundert in diesen Modellen unwahrscheinlich ist.

Das Ergebnis widerspricht der neuen Golfstrom-Studie nicht unmittelbar. Die Arbeiten stellen unterschiedliche Fragen und verwenden unterschiedliche Modellansätze. Van Westen und Dijkstra untersuchen gezielt einen Übergang in einer hochaufgelösten Ozeansimulation. Baker und seine Kollegen fragen, ob die AMOC in einer großen Zahl von Klimamodellen selbst unter extremen Belastungen vollständig zusammenbricht. Dass beide Untersuchungen zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, ist deshalb weniger überraschend, als es zunächst scheint. Es zeigt vielmehr, wo die Unsicherheit liegt.

Die Frage nach dem Kipppunkt

Besonders umstritten ist die Frage, ob sich aus heutigen Beobachtungen bereits abschätzen lässt, wie nahe die AMOC an einem Kipppunkt ist.

Eine statistische Studie von Peter und Susanne Ditlevsen sorgte 2023 für großes Aufsehen. Die Autoren verwendeten einen Temperaturindikator für den Nordatlantik und extrapolierten dessen Veränderung mit einem mathematischen Modell eines möglichen Kippprozesses. Daraus ergab sich ein wahrscheinlicher Übergang noch in diesem Jahrhundert, mit einem zentralen Schätzwert in der Mitte des Jahrhunderts.

Die Aussage wurde anschließend kontrovers diskutiert. Eine 2026 veröffentlichte Untersuchung von Andreas Morr und Kollegen kommt zu dem Schluss, dass eine solche Extrapolation aus historischen Daten den Zeitpunkt eines möglichen AMOC-Kollapses nicht zuverlässig bestimmen kann. Die Autoren verweisen unter anderem auf Unsicherheiten des statistischen Modells, auf die begrenzte Aussagekraft der verwendeten Temperaturindikatoren und auf Veränderungen in der Beobachtungsabdeckung.

Damit ist die Ditlevsen-Studie nicht einfach widerlegt. Ihre Zahlen lassen sich aber nicht wie eine Wettervorhersage für das Jahr 2050 lesen. Das ist ein wiederkehrendes Problem in der Klimaforschung: Bei einem System, von dem nur wenige Jahrzehnte direkter Beobachtungen vorliegen, können statistische Modelle scheinbar sehr genaue Ergebnisse liefern, obwohl die Unsicherheit über die zugrunde liegende Dynamik groß bleibt.

Zugleich gibt es ernstzunehmende Hinweise auf eine empfindliche Zirkulation

Es wäre allerdings ebenso falsch, aus dieser Unsicherheit eine Entwarnung abzuleiten. Van Westen und Kollegen haben 2025 in einer Studie in Journal of Geophysical Research: Oceans nach physikalischen Indikatoren für den Beginn eines AMOC-Kollapses gesucht. Ihre Modellanalysen identifizierten mehrere Veränderungen, die einem Übergang vorausgehen können. In einem Ensemble von 25 Klimamodellen lag der mittlere modellierte Beginn eines Kollapses bei etwa 2063, wobei die Spannweite der Ergebnisse erheblich war.

Solche Resultate stehen einer anderen Gruppe von Modellen gegenüber, in denen die AMOC auch unter extremen Bedingungen nicht vollständig kollabiert. Der wissenschaftliche Befund lässt sich deshalb nicht auf eine einzelne Zahl reduzieren.

Was sich sagen lässt, ist weniger spektakulär und zugleich robuster: Die AMOC wird sich unter weiterer Erwärmung wahrscheinlich abschwächen. Wie viel zusätzliche Belastung nötig ist, um einen abrupten Übergang auszulösen, ist dagegen nicht zuverlässig bekannt.

Warum Europa nicht einfach eine Eiszeit bekommt

Die Folgen eines starken AMOC-Rückgangs wären dennoch erheblich. Der Grund ist der Wärmetransport. Die AMOC transportiert Energie aus niedrigeren Breiten in den Nordatlantik. Wird dieser Transport schwächer, verändert sich die Wärmeverteilung zwischen Ozean und Atmosphäre.

Für Europa bedeutet das nicht, dass die globale Erwärmung plötzlich rückgängig gemacht würde. Ein veränderter Atlantik würde sich vielmehr mit einer weiterhin wärmer werdenden Atmosphäre überlagern. Die Folgen könnten regional sehr unterschiedlich ausfallen. Niederschlagszonen könnten sich verschieben, atmosphärische Zirkulationsmuster verändern und regionale Meeresspiegel beeinflusst werden. Auch Ökosysteme und Landwirtschaft wären betroffen. Die Stärke dieser Auswirkungen hängt wiederum davon ab, wie stark die AMOC tatsächlich geschwächt würde.

Die Vorstellung, nach einem Kollaps des Golfstroms werde Europa einfach zur Eislandschaft, ist daher keine angemessene Beschreibung dessen, was die Klimamodelle zeigen. Das größere Risiko liegt in einer tiefgreifenden Veränderung der klimatischen Bedingungen, an die sich Gesellschaften und Ökosysteme angepasst haben.

Was die neue Golfstrom-Studie wirklich verändert

Die eigentliche Neuigkeit der Arbeit von van Westen und Dijkstra liegt deshalb nicht darin, dass nun ein Kollaps vorhergesagt worden wäre. Sie liegt in der Möglichkeit, einen solchen Übergang möglicherweise früher zu erkennen. Wenn eine Veränderung der Golfstrombahn tatsächlich zuverlässig einer Destabilisierung der AMOC vorausgeht, könnte sich ein Teil der schwer beobachtbaren Tiefenzirkulation indirekt über die Meeresoberfläche verfolgen lassen. Die Studie liefert dafür einen konkreten physikalischen Mechanismus. Sie zeigt außerdem, dass die beobachtete Golfstrombahn in den vergangenen Jahrzehnten einen Trend aufweist, der mit dem Modellbefund vereinbar ist.

Mehr kann man aus den Daten derzeit nicht machen. Es wäre verfrüht, aus der nordwärtigen Verschiebung eine Art Countdown abzuleiten. Ebenso verfrüht wäre es, die Beobachtung als bedeutungslos abzutun. Die entscheidende Frage wird sein, ob sich das Muster in weiteren Datensätzen und unter unterschiedlichen Modellbedingungen bestätigt. Dafür braucht es längere Beobachtungsreihen. Und bessere Modelle.

Ein System, dessen Zukunft sich nicht auf ein Jahr festlegen lässt

Die AMOC ist ein gutes Beispiel dafür, wie schwer Klimarisiken zu kommunizieren sind. Die wahrscheinlichste Entwicklung ist nicht unbedingt die dramatischste. Eine allmähliche Abschwächung der Umwälzzirkulation ist deutlich besser abgesichert als ein vollständiger Kollaps. Gleichzeitig wäre ein abruptes Umschlagen des Systems so folgenreich, dass die geringe Sicherheit über seine Wahrscheinlichkeit nicht mit Bedeutungslosigkeit verwechselt werden darf.

Hinzu kommt, dass sich die wissenschaftliche Einschätzung weiter verändert, je mehr Beobachtungen und bessere Modelle verfügbar werden. Im Moment stehen deshalb mehrere Befunde nebeneinander: Modelle, in denen die AMOC unter extremen Bedingungen stabil bleibt; Modelle, in denen ein Kollaps möglich ist; physikalische Indikatoren, die auf eine zunehmende Instabilität hindeuten; und Beobachtungen, die eine Veränderung des Golfstroms zeigen. Das ist kein Widerspruch, der durch eine einzelne Studie aufgelöst werden könnte. Es ist der aktuelle Stand der Forschung.

Der Golfstrom liefert dabei möglicherweise einen neuen Blick auf das Problem. Seine Bahn lässt sich beobachten, während ein großer Teil der Prozesse, die die AMOC bestimmen, in der Tiefe verborgen bleibt. Ob der Golfstrom tatsächlich als Frühwarnsignal taugt, wird erst die Zukunft zeigen.

Eines aber lässt sich schon heute sagen: Die Frage ist nicht, ob der Golfstrom eines Tages einfach „ausgeht“. Entscheidend ist, wie stark sich die atlantische Umwälzzirkulation unter der fortschreitenden Erwärmung verändern kann – und ob die Wissenschaft eine gefährliche Annäherung an einen Kipppunkt erkennen wird, bevor dieser überschritten ist.


Quellen

  • René M. van Westen und Henk A. Dijkstra: Abrupt Gulf Stream path changes are a precursor to a collapse of the Atlantic Meridional Overturning Circulation. Communications Earth & Environment, Bd. 7, 197, 2026. https://www.nature.com/articles/s43247-026-03309-1
  • DOI: 10.1038/s43247-026-03309-1Henk A. Dijkstra und René M. van Westen: The Probability of an AMOC Collapse Onset in the Twenty-First Century. Annual Review of Marine Science, Bd. 18, S. 23–46, 2026. https://www.annualreviews.org/content/journals/10.1146/annurev-marine-040324-024822
  • DOI: 10.1146/annurev-marine-0403 4-024822Jonathan A. Baker et al.: Continued Atlantic overturning circulation even under climate extremes. Nature, Bd. 638, S. 987–994, 2025. https://www.nature.com/articles/s41586-024-08544-0
  • DOI: 10.1038/s41586-024-08544-0Peter Ditlevsen und Susanne Ditlevsen: Warning of a forthcoming collapse of the Atlantic meridional overturning circulation. Nature Communications, Bd. 14, 4254, 2023. https://www.nature.com/articles/s41467-023-39810-w
  • DOI: 10.1038/s41467-023-39810-wAndreas Morr et al.: Extrapolation from historical data cannot reliably predict the time of a potential AMOC collapse. arXiv:2604.20341, 2026. https://arxiv.org/abs/2604.20341
  • René M. van Westen, Elian Vanderborght, Michael Kliphuis und Henk A. Dijkstra: Physics-based indicators for the onset of an AMOC collapse under climate change. Journal of Geophysical Research: Oceans, Bd. 130, e2025JC022651, 2025. https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2025JC022651
  • DOI: 10.1029/2025JC022651IPCC: Climate Change 2021: The Physical Science Basis. Contribution of Working Group I to the Sixth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change. Cambridge University Press, 2021 (Kapitel 9, Ocean, Cryosphere and Sea Level Change). https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/

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By Lena Wallner

Lena Wallner ist Journalistin und behandelt vor allem politische und gesellschaftliche Themen. Sie schreibt über aktuelle Entwicklungen und gesellschaftliche Zusammenhänge. Ihre Texte zeichnen sich durch ein ausgezeichnetes Netzwerk und die Einbindung relevanter Quellen aus.

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