Genf/Évian – Während die Staats- und Regierungschefs der G7 im nahen Évian zusammenkommen, hat die Schweiz am Montag am Genfer Flughafen eine Reihe bilateraler Gespräche geführt. Bundespräsident Guy Parmelin traf dort mehrere hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft.
Im Zentrum standen die Beziehungen zur Europäischen Union. Parmelin sprach mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sowie dem Präsidenten des Europäischen Rates António Costa. Im Gespräch ging es vor allem um die sogenannten Bilateralen III, die derzeit in Bern parlamentarisch behandelt werden. Die innenpolitische Ausgangslage gilt nach der jüngsten Volksabstimmung als schwieriger geworden.
Auch ein Treffen mit dem brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva stand auf dem Programm. Thema war das seit Jahren festgefahrene Freihandelsabkommen zwischen der EFTA und dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur – ein Dossier, das in der Schweizer Wirtschaft weiterhin als wichtig gilt.
Am Abend kam es zudem zu einem Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Die Schweiz sagte dabei ihre Unterstützung für die Ukraine zu und verwies auf ihre Rolle als Vermittlerin im Rahmen ihrer „Guten Dienste“.
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