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  • 18. Juli 2026 10:51

USA verweigern somalischem FIFA-Schiedsrichter die Einreise

ByAnton Aeberhard

Juni 13, 2026

Die US-Behörden haben dem somalischen FIFA-Schiedsrichter Omar Abdulkadir Artan die Einreise verweigert. Damit ist sein Einsatz bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten ausgeschlossen.

Nach Angaben aus FIFA-nahen Kreisen erfolgte die Entscheidung im Rahmen einer Sicherheitsüberprüfung durch die US-Behörden. Eine detaillierte Begründung wurde nicht veröffentlicht. Die FIFA habe daraufhin entschieden, Artan aus dem Schiedsrichteraufgebot für das Turnier zu streichen. Der Weltverband hat nach eigenen Angaben keine Möglichkeit, Einreiseentscheidungen der Gastgeberstaaten zu beeinflussen.

Artan wäre der erste Schiedsrichter aus Somalia gewesen, der bei einer Fußball-Weltmeisterschaft zum Einsatz gekommen wäre.

Signal aus Kanada

Aus Kanada kamen unterdessen Hinweise, wonach ein Einsatz Artans zumindest dort grundsätzlich möglich gewesen wäre. Nach Berichten kanadischer Medien und Aussagen aus der Provinzpolitik wurde der Unparteiische in Vancouver als willkommen bezeichnet.

Ob ein Einsatz tatsächlich erfolgt, ist jedoch offen. Die Schiedsrichteransetzungen für das Turnier liegen zentral bei der FIFA. Eine nachträgliche Änderung des Kaders ist nach derzeitiger Planung nicht vorgesehen.

Die WM 2026 wird erstmals gemeinsam von den USA, Kanada und Mexiko ausgerichtet. Während die sportliche Organisation bei der FIFA liegt, unterliegen Einreise- und Visaentscheidungen ausschließlich den jeweiligen Nationalstaaten.

Der Fall Artan verdeutlicht damit ein strukturelles Spannungsfeld zwischen internationaler Turnierorganisation und nationaler Grenzpolitik. Auswirkungen auf die operative Schiedsrichterplanung der FIFA sind nicht ausgeschlossen.

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By Anton Aeberhard

Anton Aeberhard ist Journalist und schreibt zu gesundheitlichen, wissenschaftlichen sowie politischen und gesellschaftlichen Themen. Seine Beiträge befassen sich mit aktuellen Entwicklungen und deren Hintergründen. Seine Texte zeichnen sich durch analytische Tiefe und eine klare Gewichtung der zentralen Argumente aus.

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