Auch mehr als sechs Jahre nach Beginn der COVID-19-Pandemie wächst die wissenschaftliche Literatur zum Coronavirus weiter. Eine zentrale Anlaufstelle ist die Plattform LitCovid der National Library of Medicine (NLM) in den USA.
Die Datenbank umfasst derzeit 483.125 wissenschaftliche Veröffentlichungen aus mehr als 8.000 Fachzeitschriften und wird täglich aktualisiert. Sie basiert auf der biomedizinischen Literaturdatenbank PubMed und konzentriert sich ausschließlich auf SARS-CoV-2 und COVID-19.
Gestartet wurde LitCovid im Februar 2020, als die Zahl der Publikationen rasant zunahm. Ziel war und ist es, die relevante Forschung systematisch zu erfassen, zu bündeln und frei zugänglich zu machen. Die Auswahl erfolgt durch eine Kombination aus automatisierten Verfahren und redaktioneller Prüfung.
Die Artikel werden in acht thematische Kategorien eingeteilt: Mechanismus, Übertragung, Diagnostik, Behandlung, Prävention, Long Covid, Fallberichte und Prognosen. Darüber hinaus lassen sich die Publikationen nach Ländern und zeitlichen Entwicklungen filtern. So können Forschende, Ärztinnen und Ärzte sowie Behörden Trends schneller erkennen und die Literatur gezielt erschließen.
LitCovid stellt nicht nur die einzelnen Studien bereit, sondern ermöglicht auch den Download größerer Datensätze. Das macht die Plattform unter anderem relevant für evidenzbasierte Medizin, Meta-Analysen und Text-Mining-Projekte.
Seit ihrer Einführung ist die Sammlung kontinuierlich gewachsen. Auch heute kommen monatlich mehrere Tausend neue Arbeiten hinzu – ein Hinweis auf die anhaltende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Virus und seinen Folgen.
Fazit: LitCovid hat sich zu einer zentralen Plattform der internationalen Coronaforschung entwickelt. Die frei zugängliche Datenbank ermöglicht einen systematischen und transparenten Zugang zu einer weiterhin wachsenden Zahl wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Fehler- und Korrekturhinweise
Wenn Sie einen Fehler entdecken, der Ihrer Meinung nach korrigiert werden sollte, teilen Sie ihn uns bitte mit, indem Sie an feedback@dmz-news.online schreiben. Wir sind bestrebt, eventuelle Fehler zeitnah zu korrigieren, und Ihre Mitarbeit erleichtert uns diesen Prozess erheblich.
Bitte geben Sie in Ihrer E-Mail die folgenden Informationen sachlich an: Ort des Fehlers: Geben Sie uns die genaue URL/Webadresse an, unter der Sie den Fehler gefunden haben.
Beschreibung des Fehlers:
Teilen Sie uns bitte präzise mit, welche Angaben oder Textpassagen Ihrer Meinung nach korrigiert werden sollten und auf welche Weise. Wir sind offen für Ihre sinnvollen Vorschläge.
Belege: Idealerweise fügen Sie Ihrer Nachricht Belege für Ihre Aussagen hinzu, wie beispielsweise Webadressen. Das erleichtert es uns, Ihre Fehler- oder Korrekturhinweise zu überprüfen und die Korrektur möglichst schnell durchzuführen. Wir prüfen eingegangene Fehler- und Korrekturhinweise so schnell wie möglich.
Vielen Dank für Ihr konstruktives Feedback!
Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus
Seit unserer Gründung setzt sich die DMZ dafür ein, dass verlässliche Informationen für alle zugänglich sind. In einer Zeit, in der Desinformation und soziale Medien die Nachrichtenlandschaft prägen, ist unabhängiger Journalismus wichtiger denn je.
Wir glauben daran, dass jede:r das Recht hat, faktenbasierte, hochwertige Nachrichten zu erhalten – ohne Paywall und ohne Unterbrechungen. Unser Ziel ist es, Journalismus zu machen, der informiert, erklärt und Vertrauen schafft.
Unsere Leser:innen sind das Herzstück dieser Arbeit. Nur durch Ihre Unterstützung können wir weiterhin unabhängig, kritisch und engagiert berichten. Jeder Beitrag – egal wie klein – hilft uns, dieses Ziel zu erreichen.
Helfen Sie mit, Journalismus frei zugänglich zu halten. Unterstützen Sie die DMZ noch heute.
