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  • 14. Juni 2026 8:52

Vermisste Los-Alamos-Mitarbeiterin tot aufgefunden – Todesumstände weiterhin unklar

BySarah Koller

Juni 2, 2026

Melissa Casias, eine seit Juni 2025 vermisste Mitarbeiterin des Los Alamos National Laboratory, ist tot aufgefunden worden. Ihre sterblichen Überreste wurden Ende Mai im Carson National Forest im US-Bundesstaat New Mexico entdeckt. Die Identität der 54-Jährigen wurde inzwischen bestätigt. Was genau zu ihrem Tod führte, ist weiterhin nicht bekannt.

Casias lebte in Ranchos de Taos und arbeitete als Verwaltungsangestellte am Los Alamos National Laboratory, einer der zentralen Forschungseinrichtungen der USA mit historischer Verbindung zum Manhattan-Projekt.

Letztes Lebenszeichen im Juni 2025

Die Frau wurde am 26. Juni 2025 als vermisst gemeldet, nachdem sie weder an ihrem Arbeitsplatz erschienen war noch nach Hause zurückgekehrt war. In ihrer Wohnung fanden Angehörige persönliche Gegenstände, darunter Mobiltelefone, Ausweispapiere und ihre Handtasche.

Im Verlauf der Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass Daten auf ihren Mobiltelefonen gelöscht worden waren. Auf Überwachungsaufnahmen war Casias zudem ein letztes Mal zu Fuss auf einer Strasse östlich ihres Wohnorts zu sehen. Danach verliert sich ihre Spur.

Trotz umfangreicher Suchmassnahmen blieb ihr Aufenthaltsort über Monate hinweg ungeklärt.

Fund in abgelegenem Waldgebiet

Die entscheidende Spur ergab sich erst Ende Mai 2026, als ein Wanderer im Bereich McGaffey Ridge im Carson National Forest menschliche Überreste entdeckte und die Behörden alarmierte. In unmittelbarer Nähe wurde zudem eine Handfeuerwaffe gefunden.

Nach Angaben der Ermittlungsbehörden konnte die Identität der sterblichen Überreste eindeutig als Melissa Casias festgestellt werden. Die Todesursache sowie der genaue Todeszeitpunkt sind weiterhin Gegenstand laufender Untersuchungen.

Auch die Herkunft der am Fundort sichergestellten Waffe ist bislang ungeklärt.

Keine bestätigten Zusammenhänge mit anderen Fällen

Der Fall erhielt über die Region hinaus Aufmerksamkeit, unter anderem aufgrund der Tätigkeit von Casias am Los Alamos National Laboratory. In sozialen Medien und einzelnen Berichten wurden mögliche Verbindungen zu anderen Vermissten- und Todesfällen diskutiert.

Für solche Zusammenhänge gibt es jedoch keine bestätigten Hinweise. Die zuständigen Behörden haben entsprechende Spekulationen bislang nicht bestätigt.

Die Ermittlungen dauern an. Für die Angehörigen bedeutet der Fund zwar Gewissheit über das Schicksal von Melissa Casias, doch die zentralen Fragen zu den Umständen ihres Todes bleiben offen.

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By Sarah Koller

Sarah Koller schreibt vor allem zu Gesundheits- und Wissenschaftsthemen, behandelt aber auch soziale und historische Fragestellungen. Ihre Texte zeichnen sich durch Vielseitigkeit und die Fähigkeit aus, komplexe Inhalte verständlich aufzubereiten.

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