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  • 14. Juni 2026 9:22

Rechenzentrum in Georgia verbraucht unbemerkt 110 Millionen Liter Wasser

ByAnton Aeberhard

Mai 14, 2026

Fayetteville/Atlanta – In Fayette County, südlich von Atlanta, hat ein Rechenzentrumsprojekt des Betreibers QTS Data Centers während der Bauphase offenbar deutlich mehr Wasser verbraucht als zunächst bekannt war. Über zwei nicht korrekt erfasste Anschlüsse flossen insgesamt rund 29 Millionen Gallonen – das entspricht etwa 110 Millionen Litern.

Der Vorfall fiel erst auf, nachdem Anwohner in der Umgebung über einen spürbar geringeren Wasserdruck klagten. Zu diesem Zeitpunkt herrschten in Teilen Georgias bereits trockene bis moderat dürre Bedingungen, und die Behörden hatten dazu aufgerufen, Wasser besonders sparsam zu verwenden.

Der lokale Wasserversorger teilte mit, dass die Anschlüsse entweder gar nicht oder nicht korrekt dem Kundenkonto von QTS zugeordnet gewesen seien. Nachdem der Fehler entdeckt wurde, wurden die Leitungen im System entsprechend nachträglich erfasst. Dem Unternehmen wurden anschließend Gebühren in Höhe von rund 150.000 US-Dollar berechnet, die QTS nach eigenen Angaben auch bezahlt hat.

QTS selbst erklärte, dass der Großteil des Wassers für Bauarbeiten verwendet worden sei – etwa für Betonarbeiten, Staubbindung und die Vorbereitung des Geländes. Es habe sich also nicht um den Betrieb des Rechenzentrums gehandelt, sondern um temporäre Bauaktivitäten.

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By Anton Aeberhard

Anton Aeberhard ist Journalist und schreibt zu gesundheitlichen, wissenschaftlichen sowie politischen und gesellschaftlichen Themen. Seine Beiträge befassen sich mit aktuellen Entwicklungen und deren Hintergründen. Seine Texte zeichnen sich durch analytische Tiefe und eine klare Gewichtung der zentralen Argumente aus.

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