KOMMENTAR
Ein paar lose und nicht abschließende Gedanken zur Causa Fischer:
…es ist schon interessant, da hat einer wie Herr Fischer aufgrund seiner Spitzensportlererfahrungen und vor allem aufgrund seiner Funktion als Nationaltrainer eine Medien-Umgangserfahrung von rund 25 Jahren!
Er ist unbestritten eine öffentliche Person mit viel «Sendungs- und Strahlkraft» und damit aber auch mit den dazugehörigen rollen- und funktionsspezifischen Verantwortlichkeiten sowie dessen Modell- und Vorbildaspekten bestens vertraut – nach notabene rund 25 Jahren diesbezüglichen Erfahrungen. Er muss sich also auch der journalistischen «Regeln» und Gepflogenheiten, der Aspekte des öffentlichen Interesses an seiner Person in dieser Funktion, den Anforderungen an die Redlichkeit und Integrität journalistischer Arbeit sehr wohl bewusst gewesen sein.
Zudem äußerte er sich freiwillig und unaufgefordert zu seiner – wie auch immer gearteten – «Vergangenheit» und hatte damit ein Mitteilungsbedürfnis.
Was wollte Herr Fischer zu diesem Zeitpunkt also genau bezwecken?
Es ist schon so, dass Herr Fischer von vielen in den letzten 10 Jahren (in der Funktion eines Leuchtturms einer Nationalmannschaft mit entsprechenden Werten und Haltungen) zu einem «Helden» gemacht wurde; was wir aber jetzt «bekommen», ist ein Mensch…
Menschen sind bekanntlich fehlbar; nur Helden und der Papst sind infaibel (unfehlbar) meines Wissens…
An der Causa Fischer zeigt sich gut, wie sich «Mobmobilisierung» gestaltet und auch gestalten lässt – also:
Was wollte Herr Fischer genau bezwecken in der initialen Situation seines freiwilligen Sprechens und Äußerns in seiner Straftatsache?
Mich interessiert allfällig, was er dazu zu sagen hat, damit etwas mehr Verständnis, Nachvollziehbarkeit und «Vorgehenslogik» erkannt werden kann!
Ich schließe hiermit mit meinen losen und sicher nicht abschließenden Gedanken und erachte dies vor allem als Anregung zum Mitdenken, Gegendenken und Weiterdenken (sensu Jaspers).
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