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  • 12. April 2026 10:54

WSJ-Bericht über US-Shahed-Drohne: Was der Artikel übersieht

ByDirk Specht

Apr. 3, 2026

KOMMENTAR

Das Pentagon hat via WSJ einen lesenswerten Bericht über eine eigene Drohne der «Shahed-Klasse» lanciert. Vermutlich motiviert durch die vielen Berichte über die eigenen Probleme mit ähnlichem Material des Irans.

Was das WSJ übersieht: Bereits seit der Operation «Spiderweb» der Ukraine ist diese Technologie breiter bekannt geworden. Auch Israel nutzte solche Drohnen in dem 12tägigen Angriff letztes Jahr, als man damit in der ersten Welle die Boden-Luft-Raketenstellungen des Irans ausschaltete, um die Hoheit im Luftraum zu erlangen.

Natürlich ist diese Technologie weiter, wir reden inzwischen von KI-gesteuerten Schwärmen in der Spitze. Dass die Amerikaner diese laut führender deutscher Rüstungsindustrie als Hausfrauendrohnen bezeichneten Systeme auch besitzen, ist nicht der Punkt. Das war klar – es geht aber um die Abwehr solcher Systeme und die hat letztlich bisher niemand.

Wobei die Europäer – außer den Ukrainern – sich dadurch auszeichnen, dass sie weder diese Technologie, noch irgendein Gegenmittel haben. Der Hausfrauen-Spruch lässt die Befürchtung zu, dass zu vielen Entscheidern bei uns sogar das Wissen über moderne Drohnentechnologie fehlt.

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By Dirk Specht

Dirk Specht ist deutscher Autor und Kommentator mit den Schwerpunkten Wirtschafts-, Energie- und Gesellschaftspolitik. Er veröffentlicht Analysen und Kommentare zu aktuellen Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Technologie. Zuvor war er Digitalchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) und ist als Dozent und Gesprächspartner in Fachveranstaltungen aktiv. Seine Texte in der DMZ-News zeichnen sich durch analytische Tiefe und die klare Einbindung wirtschaftlicher und technischer Zusammenhänge aus.

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