Photovoltaikanlagen benötigen keinen strahlenden Sonnenschein, um Strom zu erzeugen. Gerade in Ländern mit häufig wechselhaftem Wetter wie Großbritannien können sie ihre Stärken ausspielen – wenn auch nicht immer auf Höchstniveau.
Moderne Solarzellen nutzen nicht nur direkte Sonneneinstrahlung, sondern auch diffuses Licht, das durch Wolken gestreut wird. An bewölkten Tagen trifft das Licht oft gleichmäßiger auf die Module, was zu einer stabileren, wenn auch geringeren Energieerzeugung führen kann. Je nach Wolkenstärke liegt die Leistung bei etwa 10 bis 80 Prozent der Nennleistung eines klaren Sonnentages.
Ein weiterer Vorteil gemäßigter Klimazonen: Viele Photovoltaikmodule arbeiten bei niedrigeren Temperaturen effizienter. Starke Hitze kann die Leistung der Zellen mindern, da der Wirkungsgrad von Silizium mit steigender Temperatur abnimmt. In kühleren Regionen bleibt die Effizienz daher häufig näher am Optimum.
Fachleute weisen seit Jahren darauf hin, dass Photovoltaik technisch auf wechselnde Lichtverhältnisse ausgelegt ist. Bewölkung stellt damit kein grundsätzliches Hindernis dar. Länder wie Großbritannien und Teile Mitteleuropas zeigen, dass Solarstrom auch unter weniger sonnenreichen Bedingungen eine verlässliche Rolle im Energiesystem spielen kann.
Entscheidend für den Ertrag sind neben dem Wetter die Modulauswahl, die Ausrichtung der Anlagen, eine möglichst geringe Verschattung sowie die Kombination mit Speichern. Die verbreitete Vorstellung, Photovoltaik sei nur in besonders sonnenreichen Regionen sinnvoll, greift daher zu kurz.
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