Kramatorsk/Ukraine – Bei einem russischen Luftangriff auf die ostukrainische Stadt Kramatorsk ist am Morgen des 8. Februar 2026 mindestens eine Zivilperson getötet worden.
Nach Angaben ukrainischer Behörden und offizieller Stellen wurde ein Wohngebiet im Donetsk‑Gebiet in den frühen Morgenstunden getroffen. Eine 77‑jährige Frau kam infolge des Angriffs ums Leben, drei Männer im Alter von 40, 46 und 48 Jahren wurden verletzt. Die Verletzungen reichten von Splitterwunden bis zu leichten Traumata; sie erhielten medizinische Versorgung vor Ort.
Der Vorfall ereignete sich gegen 5 Uhr morgens. Laut der Donetsk‑Regionalstaatsanwaltschaft schlug eine russische FAB‑250‑Luftbombe in der Nähe eines Mehrfamilienhauses ein. In der Folge kam es zu einem Brand in einem neunstöckigen Gebäude, den die Rettungskräfte der Staatlichen Notfallbehörde der Ukraine löschten. Mehrere Wohnhäuser und Fahrzeuge wurden beschädigt.
Offizielle ukrainische Stellen – darunter der Gouverneur der Oblast Donezk – bestätigten, dass es sich um einen gezielten Luftangriff handelte und Ermittlungen, unter anderem zu möglichen Kriegsverbrechen, eingeleitet wurden. Es liegen bislang keine bestätigten Stellungnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zu dem Angriff vor.
Der Angriff steht im Kontext anhaltender russischer Offensivbemühungen in der Region, bei denen wiederholt auch zivile Infrastruktur und bewohnte Gebiete getroffen wurden. Internationale Beobachter und Organisationen weisen seit Beginn des großflächigen Kriegs auf die schweren humanitären Folgen für die Zivilbevölkerung hin.
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